16.07.2017 18:20 von Gojko Sinde

Tag 1 / 7. ewag Kamenz Ostsee - Ferienfußballcamp 2017

7. ewag Kamenz Ferienfußballcamp

Am 25.08. des Vorjahres landete die Buchungsbestätigung der Gastgeber des Camps „Seeigel“ im Briefkasten des WFV in Kamenz. Seit diesem Tag liefen alle Vorbereitungen für das 7. ewag Kamenz Feriencamp. Mit dem Elternabend am 13.06.17 gab es nach dem ersten Beschnuppern der „Neulingsfamilien“ mit der Campleitung kein Zurück mehr. Wie immer spitzte sich die Situation in den letzten Tagen vor Abfahrt zu. 58 Kinder, 16 Betreuer,…. eine Woche 480 Kilometer fern der Heimat. Mit dem Wissen des Vertrauens der Eltern zur Anmeldung, bereits seit März 2017 ausgebucht zu sein, begleitete den Stress aber auch immer jeweils die Vorfreude.

Und jährlich grüßt das Murmeltier – auch dieses siebente Jahr opferte das Kamenzer Ordnungsamt einen seiner Behördenparkplätze an der Pfortenstraße zur Beladung bei unserer gegenüber liegenden Geschäftsstelle. Zähne knirschend mussten durch die städtischen „Jäger“ andere Falschparker für das überfällige Knöllchen vor´m Feierabend Freitagmittag gesucht werden….
Nachdem die letzten der mehr als 70 Pakete, Taschen, Überraschungen und Verpflegungspaletten verladen wurden, startete das dreiköpfige Vorkommando 48 Stunden vor den Hauptkräften. Sicherlich genossen sie die „Vorruhe“ und teilten sich die geplante Arbeit entsprechend ein.
Während dieser Anfahrt holte den Campleiter bei der Abholung unserer tollen Produktunterstützung von Sachsenmilch in Leppersdorf die Vergangenheit wieder ein. Ein Kleintransporter im Werksgelände machte eine Vollbremsung, der Fahrzeugführer kam gerannt und sagte nur:“Sie sind doch der vom Fußballcamp. Unser Junge war vor Jahren in der Woche des Stadionbesuchs beim FC St. Pauli mit dabei, schwärmt heute noch. Alles Gute!“ Wir hoffen, wir können die Wünsche auch 2017 erfüllen.

Das pünktliche Eintreffen aller Teilnehmer heute 6:15 Uhr lief problemlos. Lediglich der Nachwuchstrainer unseres neuen Oberligavereins aus der Lessingstadt brauchte die Anfahrt, um sich auf das Camp einzustellen. Fleißig und höflich stellte er sich am Morgen einer Betreuerin persönlich mit Name, sowie „Dienstgrad“ vor, obwohl sie auch 2016 schon dabei war. Absolut desorientiert!

Als interessanten Zwischenstopp erwies sich die ausgiebige Besichtigung des Sportforums am Berliner Olympiastadion, welches zu Großteilen von Hertha´s Profis und der gesamten Nachwuchsabteilung genutzt wird. Für die Teilnehmer, die mit dem ewag-Camp vor drei Jahren schon das Olympiastadion besuchten, eine schöne Ergänzung. Den meisten Eindruck dürften wir aber bei den Berliner Stadtwerken gemacht haben. Kurz vor Weiterfahrt in Berlin wurde die öffentliche, sanitäre Einrichtung des Bereichs durch fast alle ewag-Camper aktiv, nachhaltig genutzt. Ab- und Trinkwasserzähler und sämtliche Berliner Rohrsysteme wurden binnen 10 Minuten auf Höchstleistung getestet. Definitive Störungsmeldungen dann nachträglich morgen in der Berliner Zeitung und beim RBB.

Die weitere Anfahrt in den Seeigel verlief fast problemlos. Lediglich der Campleiter musste an einer Ampel seinen Steuerplatz verlassen, da nach fünfminütiger Wartezeit an einer Ampel kurz vor der
B 105 der Fahrzeugführer vor ihm persönlich darauf hingewiesen werden musste, dass man an eine Straßensignalanlage zumindest so nah heran fährt, dass man die Sensoren im Untergrund aktiviert, um irgendwann mal „Grün“ zu bekommen.

Nach neunstündiger Tour wurden 15:30 das Camp gestürmt, die Bungalows bezogen, sowie die Betten gerichtet. Bereits 17:30 Uhr startete ein Tischtennisturnier auf fünf unterschiedlichen Platten, welches noch am heutigen Abend sein Finale nach dem Abendbrot finden wird. Die Gruppenbesten spielen dann um die Platzierungen, sowie die ersten Preise für ihre Farben. Wir betreiben eben Teamsport – in Anlehnung eines Firmenpartners des WFV.

Vor dem Finale 20 Uhr gab es die Feuertaufe der neu formierten Küchencrew. Nudeln mit Sauce nach Wahl hatten sie sich auf den Kochplan geschrieben. Für den ersten Versuch nicht schlecht. Zu eventuellen negativen Folgen dann hier morgen nach dem Verdauungsschlaf. Jedoch muss sich aber der eigentlich nach Abwesenheit im Vorjahr zum Glück wieder anwesende Chefkoch erst noch seine Meriten neu verdienen. Kündigte er bei Abfahrt noch die meist sehr ungeliebten Linsen per Rundruf an, um vor allem unseren Pressechef zu provozieren, musste er am Abend zu tiefst Abbitte leisten, da nur wegen des individuellen Einsatzes des Vorkommandos die notwendigen Zwiebeln besorgt werden konnten. Ein Dank hier an unseren weiblichen Ehrengast der ersten beiden Tage. Dieser realisierte sogar eine kostenfreie Grundausstattung aus dem heimischen „Supermarktland“ mit haltbaren Lebensmitteln und wichtigem Zubehör rund um die Verpflegung.

18:30 Uhr begann dann das sehnlichst erwartete Nudelgelage. Nach einem langen Tag „Schnitte mit Belag“ schmeckte die Warmmahlzeit köstlich. Naja, warten wir ab. Das blinde Huhn fand bekanntlich auch nur ein Korn. Und jegliche Provokationen dieser Tage werden gegengerechnet. Aufgrund vieles Lobes der hungrigen Camper lief er stolz durch den Speiseraum, doch die Woche ist lang. Hochmut kommt vor dem Fall.

Jetzt werden wir alle Fans beim Tischtennis – Finale und werden danach gut ruhen.

Bis morgen – es wartet die erste große Überraschung!!!

Viele PS:

Leider vermissen wir zwei fiebrige Teilnehmer, die vorerst in der Heimat bleiben mussten. Wir sind in Gedanken bei euch.

Zum Siegerteam beim Tischtennis und der Zusammensetzung unserer ewag – Camp – Sturmtruppen dann ab morgen.

Vielen Dank für die problemlose Koordinierung und Pünktlichkeit aller Teilnehmer am heutigen Tag!

Herzlichsten Dank schon jetzt allen Unterstützern des Camps! Sie werden sich in unseren täglichen Grüßen mit unseren Lebenszeichen wiederfinden und von uns hören!

Ostsee – Grüße
Das Tagebuch
Ihr Gojko Sinde

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