DANKE SCHIRI 2020

von Anne Lehmann

Der Sächsische Fußballverband (SFV), der von der DEKRA und dem DFB unterstützt wird, lud auch in diesem Jahr zur Veranstaltung "Danke Schiri" nach Leipzig ein. Pünktlich 11 Uhr pfiff Lars Albert (SFV-Schiedsrichteraussschuss/Öffentlichkeitsarbeit) die Veranstaltung in der Gaststätte "Waldluft" in Leipzig an. Zusammen mit SFV-Präsidenten Herrmann Winkler und Frauenfußball-Bundesliga-Schiedsrichterin Christine Weigelt wurden die Auszeichnungen vorgenommen.

Neben der Auszeichnung konnten sich die 40 Schiedsrichter über ein kleines Sponsorenpaket der DEKRA und des SFV (Sportrucksack, Fox40-Pfeife, Trinkflasche etc.) freuen. Abgerundet wurde das Programm durch die Einladung des Rasenballsport Leipzig. Die Ausgezeichneten und ihre Partner besuchten das Bundesliga-Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen.

Unter den knapp 40 Nominierten, befanden sich auch 3 Schiedsrichter/innen aus dem WFV:

In der Kategorie "weiblich" konnte sich in diesem Jahr Svenja Rumler auszeichnen lassen, die seit 09.12.2014 bereits 140 Spiele gepfiffen hat, jedes Jahr versucht neue Schiedsrichter/innen zu werben und sich aktiv im Verein engagiert.

In der Kategorie U50 wurde Sven Dankhoff geehrt, der seit 2003 auf 562 Spielleitungen kommt und seit bereits 13 Jahren für den LSV Neustadt Spree pfeift. Neben seinen "Hobbys" als Vorstandsvorsitzender (SV Glückauf Knappenrode), Vorstandsmitglied und Fußballspieler (SpVgg Knappensee), Übungsleiter (Landratsamt Bautzen) und Volleyballer (SSV Dresden) hat er noch die Zeit gefunden, einen neuen Schiedsrichter für die SpVgg zu werben. Für den WFV stellt er die Schiedsrichterauswahl zusammen.

In der Kategorie Ü50 erhielt Klaus Heiduschke die Auszeichnung, der entsprechend der Kategorie schon fast so lange mit der "Pfeife" auf dem Platz steht. Er hat bereits über 5.500 Spiele seit 1975 geleitet. Neben der Schiedsrichtertätigkeit ist Klaus noch Ansetzer und kümmert sich um die Anpfiff-Ausgaben sowie die Homepage des WFV. Höhepunkt war eine Saison zu Zeiten der DDR mit 168 Spielen. Hier können jetzt die jüngeren Spielleiter überlegen, viele Jahre sie brauchen, um auf die Zahl 168 zu kommen!?

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung und unser Dank gilt dem SFV, der DEKRA und RB Leipzig.

Sven Dankhoff
Schiedsrichter des WFV

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